Zwischen Wunschbild und Wirklichkeit.

24.02.2026

(LiVa, 24.02.2026) Frauen in Liechtenstein sind so gut ausgebildet wie nie zuvor, doch mit der Geburt des ersten Kindes endet die Gleichstellung abrupt. Eine neue Analyse des Amts für Statistik in Zusammenarbeit mit der Universität St. Gallen zeigt: Mütter reduzieren ihr Arbeitspensum massiv, Väter kaum. 

(dwb) Wer weiss, was diese "Analyse" wieder gekostet hat, nur um alte Binsenweisheiten noch einmal aufzuwärmen. Aber gut; die Uni St. Gallen muss ja auch leben. Was diese "Analyse" zeigt ist nichts anderes als eine alte Wahrheit, die ich auch aus meinen Erfahrungen aus dem Berufsleben beisteuern kann:  Die meisten Frauen, die ihr erstes Kind geboren haben, ändern ihre Prioritäten im Leben. Sie entscheiden sich dafür, ihr Kind auf dem Weg zum erwachsensein möglichst nah zu begleiten. Das ist, abgesehen von finanziellen Aspekten, wohl eine sehr gute Idee. Und zwar auch für uns als Gesamtbevölkerung. Und was die "finanziellen Aspekte" angeht, das hat nur damit zu tun, dass uns 36 amerikanische Kampfjets für 100 Millionen US Dollar pro Stück wichtiger sind als die Erziehungsarbeit unserer Mütter. 


Aber - Gott sei Dank gibt es Universitäten wie diejenige in St. Gallen, die uns für teures Geld über Tatsachen informieren, die buchstäblich jedes Kind mit blossen Augen sieht. 


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