Zum Leserbrief der "Gruppe Zoomer".

23.09.2026


Die "Gruppe Zoomer" hat aktuell in der Lie-Zeit einen Leserbrief zum Thema "Neubau Landesspital" veröffentlicht, in dem es u.a. heisst: 

(Gruppe Zoomer, 23.09.2026) "Die Regierung hat im Februar über das weitere Vorgehen beim Neubau des Landesspitals informiert. Sie hat beschlossen, dass die Bauherrschaft vom Landesspital ans Land übergeht. Zudem soll eine Analyse zeigen, wie bzw. ob die vorhandenen Planungsmängel behoben werden können, damit das Projekt Neubau Landesspital zu einem guten Ende geführt werden kann."

(dwb) Ein "gutes Ende" wird es mit dem Neubau eines Landesspitals nicht geben. Ich finde es durchaus spannend, wie lernresistent wir in diesem kleinen Land sind. Ein eigenes "Landesspital" für gerade mal 40.000 Einwohner, das befindet sich weit ausserhalb jedes möglichen Eigendeckungsgrades. Man spricht heutzutage in Expertenkreisen von einem Einzugsgbiet von rund 100.000 Einwohnern. Als absolut unterste Grenze. Ja, wir werden es machen müssen wie beispielsweise der Kanton Schwyz: " Der Kanton trägt die Kosten der stationären Spitalversorgung, soweit dafür nicht Versicherer, Spitalträger oder Dritte aufzukommen haben. 2 Die dafür notwendigen finanziellen Mittel werden durch den Kantonsrat bewilligt."

Das kann man machen. Das löst aber noch nicht einmal die Frage nach dem benötigten Personal, also vorrangig Aerzte und Pflegepersonal. Das wird ein einziger Murks werden. "Ein gutes Ende" sehe ich im geplanten Landesspital - leider - nicht. 


Es wird in einem gewaltigen finanziellen Scherbenhaufen enden. 

Und eine Notfallstation, die haben wir jetzt schon im gegenwärtigen Landesspital. 

Mehr wird ein neues Landesspital auch nicht hergeben.


(Bildquelle: Land Liechtenstein)



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