Wie war das noch mit dem "Wachstum" in der EU ?

23.06.2026

Ein Goldesel. Die EU hat auch einen. Pardon. Den Esel hat sie schon. 

Nur die Sache mit dem mit dem Gold, da haperts noch. 


Irgendwie war das etwas anders, im Jahre 1996. Das Jahr der marketinggesteuerten EU-Euphorie. Was wurden da nicht Milliarde über Milliarde, einem warmen Regenn gleich die europäischen Marketingagenturen landauf landab eingespannt, um den Menschen irgendwie in den Kopf zu prügeln, wie segensreich doch die Europäische Union ist - pardon, sein wird. Irgendwann. Wann genau, das wusste noch niemand präziser, aber die EU war schliesslich ein "Generationenprojekt". 

Gut. Die Generationen sehe ich. Allerdings handelt es sich mehr um die Generationen von altgedienten, ausgepowerten, verbrannten und verbrauchten Prominenten-Politikern. Sie werden bis heute in das undurchsichtige Gestrüpp der Altenjöbblis für verdiente Partei-Spezi abgeschoben und aufs Altenteil gesetzt. Durchfüttern dürfen wir sie jetzt in der EU, nachdem sie den hehren Parteien im eigenen Land zu teuer geworden sind. Ueberhaupt geht ein massiver Teil der Arbeit in der EU dafür drauf, sich gegenseitig lukrative Jobs zuzuschanzen. Jede Filzpantoffel kann es jederzeit mit der Verwaltung und der Administration der EU aufnehmen. 

Und dann war da noch - das Wachstum. Wie sollten wir alle vom gewaltigen Wachstum der EU profitieren. Wir wollten uns positionieren gegen das beinahe übermächtige Asien, allem voran China, das uns schon damals im Genick gesessen hat. Stattdessen haben wir aus der EU einen Club der Kostgänger gemacht. Jeder Staat, dessen BIP jedem Mitteleuropäer die Tränen in die Augen treibt, wird vorbehaltlos mit wehenden Fahnen in die EU aufgenommen. Es ist ja tragbar, wenn in einem Haus mit 27 Wohnungen drei, vier Mieter dabei sind, die ihre Miete unregelmässig oder gar nicht bezahlen. Wenn wir aber so weit sind, dass vielleicht noch 8, 9 Mieter regelmässig ihren Verpflichtungen nachkommen, während vom Rest der Gesellschaft ein leiser Rülpser beigetragen wird ... Dann wirds kompliziert. Oder aber, die anderen Dummen zahlen einfach. Das wäre der heutige Stand der EU. 

Werfen wir kurz einen Blick auf das "Wachstum" der EU: 

  • Die gesamten Verbindlichkeiten (Bruttoschuldenstand des Gesamtstaates) der EU-27 lagen im Jahr 2005 bei 62,7 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP), 6.5 Billionen.
  • Die gesamten Verbindlichkeiten (Bruttoschuldenstand des Gesamtstaates) der EU-27 lagen im Jahr 2025 bei 83.1 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP), ca. 15 Billionen


Wir können jetzt "Expertinnen und Experten" zu Rate ziehen, wie wir wollen. Wir können uns abstrampeln wie wir möchten, den lieben langen Tag. 

Aber - ausser neuen Schulden bringen wir in der EU nicht viel auf die Reihe. 


(Bildquelle: Pixabay, n.Reg.lizenzfrei)


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