Wenn der Chatbot zum Kummerkasten wird.

15.04.2026

(LiVa, 15.04.2026) Zwischen Wohlbefinden und wachsendem Druck. Auf den ersten Blick wirken die Zahlen beruhigend: 88 Prozent der befragten 14- bis 25-Jährigen geben an, sich psychisch wohlzufühlen. Familie und Freundschaften bleiben die wichtigsten Stützen. Gleichzeitig wächst jedoch der Druck:  Immer mehr junge Menschen in der Schweiz suchen Hilfe bei künstlicher Intelligenz, während Sorgen um Zukunft, Schule und Weltlage zunehmen. Das zeigt die neue Studie von Pro Juventute. Besonders belastet sind junge Frauen und Jugendliche mit Migrationshintergrund.

Gleichzeitig wächst jedoch der Druck. Mehr als ein Drittel der Jugendlichen fühlt sich durch Schule oder Ausbildung belastet, bei jungen Frauen sogar fast jede zweite. Auch die Sorgen um die berufliche Zukunft haben deutlich zugenommen. «Viele haben das Gefühl, den Anforderungen nicht zu genügen und wenig Einfluss auf ihre Situation zu haben», so Pro Juventute. 

(dwb) Ich nehme die Sorgen unserer Jungen durchaus ernst. Ich glaube aber nicht, dass sich die Situation unserer Jungen so sehr von der unsrigen im selber Alter unterscheidet. 

Vor über vierzig Jahren war ich selber noch Teenager, ich erinnere mich gut an jene Zeiten; ich fühlte mich durch Schule oder Ausbildung belastet. Auch die Sorgen um die berufliche Zukunft waren keineswegs klein. Ich hatte nicht selten das Gefühl, den Anforderungen nicht zu genügen und wenig Einfluss auf meine Situation zu haben. 

Das glaube ich, ist nichts, was Juventute erst feststellen muss. Dass war schon immer so. 


(Bildquelle: Pixabay, n.Reg.lizenzfrei)

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