Von Leserbriefschreibern.

Leserbriefschreiber verfügen über ein mässiges Ansehen. Oft bekommt man das Gefühl, dass sich nur noch Rentner und ein paar versprengte Mitbürger anderer Jahrgänge hinsetzen, um ihre Meinung öffentlich zu formulieren.
Dabei geniessen Leserbriefschreiber eher den Ruf "frustrierter gelangweilter Mitbürger" als der von Menschen, die den Mut haben, ihre Meinung noch öffentlich zu sagen. Und es sind wenige, die sich das getrauen.
Besorgniserregend wenige.
Ich bin vor kurzem auf eine schöne Zusammenfassung gestossen, wie wichtig Leserbriefschreiber für Zeitungen und Online-Portale sind:
Leserbriefe sind für Zeitungen essenziell, da sie zu den meistgelesenen Inhalten gehören, die Meinungsbildung der Leserschaft widerspiegeln und einen direkten, demokratischen Dialog zwischen Redaktion und Publikum ermöglichen. Sie dienen der Qualitätskontrolle, korrigieren Fakten, bringen neue Perspektiven in die Debatte und stärken die lokale Demokratie.
Also, das klingt schon mal deutlich besser. Ich glaube, das trifft es durchaus besser.
(Bildquelle: Pixabay, n.Reg.lizenzfrei)