Vaduz schafft sich ebenfalls ein Elektro-Leihauto an.

08.04.2026

(LiVa, 09.04.2026) Nicht jeder kann oder möchte sich ein Fahrzeug leisten; ab und zu wird es dennoch benötigt. In einigen Haushalten ersetzt Carsharing das Zweitoder Drittauto. Mehrere Gemeinden im Land haben mit solchen Modellen bereits positive Erfahrungen gesammelt, was den Vaduzern nicht entgangen ist: Bald steht auch im Städtle 22 ein beschrifteter Renault Zoe , den sowohl Einwohner als auch Gäste per App mieten können. 

(dwb) Im Sinne des Umweltschutzes ist ein E-Fahrzeug angeschafft worden, es hat vermeintlich eine bessere CO2 Bilanz als ein Verbrenner. Es macht also schon eine bessere Falle, ein E-Auto für dieses Projekt einzusetzen. Ob die Umweltbilanz unter dem Strich in 10 Jahren tatsächlich so viel besser sein wird, werden wir zu einem späteren Zeitpunkt sehen, wenn sich die verbrauchten Akkus (zu teuer zum wegschmeissen, zu "schlecht" für einen neuen Einbau) bei den Händlern stapeln. 

Nun, das ganze wird sich nicht am E-Auto entscheiden. Sondern an den Kraftwerken, die wir brauchen werden, um den gewaltigen, völlig unterschätzten Stromverbrauch der künftigen 20 Jahre zu befriedigen. Wir werden Kraftwerke brauchen, die in kürzester Zeit enorme Strommengen zur Verfügung zu stellen im Stande sind. Kohle- und Gaskraftwerke. Alles andere gibt kurzfristig zu wenig her. Diese Zeit werden wir brauchen, um grosse Atomkraft-Werke realisieren zu können. Anders werden wir die gewaltigen Strommengen nicht erzeugen können, da muss man nur die grünen Illusionen vom Tisch nehmen und eins und eins zusammen zählen. 

Diese grünen Träumereien und Phantasie-Zeitangaben für eine CO2-Emissionen-Freie Zukunft sind ganz einfach - nicht wahr. Sie sind aus den Fingern gesogen und entbehren jeder gebräuchlichen Praxis in westlichen Gesellschaften. 


(Bildquelle: Pixabay, n.Reg.lizenzfrei) 

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