Und was fällt uns sonst noch ein ?

So kann mans machen. Gleich wie die letzten Jahrzehnte.
Gleich einfallslos. Gleich langweilig.
Klar, ein paar Telefonnummern. Schaden kanns nicht.
Aber das soll mehr der weniger unser Konzept für den Schutz der Zivilbevölkerung sein ?
Und - nicht vergessen. Wir haben im Land - ausschliesslich - Zivilbevölkerung.
Es ist also vergleichsweise einfach !
Ich habe eine andere Vision.
Ich habe eine Vision. Gut, ich weiss, der frühere deutsche Aussenminister Schmidt hat einmal festgehalten: "Wer Visionen hat, der sollte zum Arzt gehen". Vielleicht kann ich auch sagen, ich habe einen Hauch von Traum. Ich träume davon, dass wir unser Liechtenstein und die Menschen, die dieses kleine Stück Land irgendwo in Mitteleuropa zu ihrer Heimat auserkoren haben, ein wenig sicherer machen. In Anlehnung an einen alten Werbespruch für ein altbekanntes Medikament: "Etwas weniger Schmerz auf dieser Welt". Ich würde es umdrehen, und es vielleicht "Etwas weniger Angst im Land" nennen. Militärisch können wir nichts reissen was über eine Zapfengewehr Armada hinausgeht. Damit müssen wir leben. Politisch haben wir wenig zu melden. Aber Clever. Clever sind wir, das schon. Wir haben - und ich bin beileibe kein Experte - durchaus Potenzial, uns Liechtensteiner und selbstverständlich alle, die hier leben, ein wenig schützen zu können. Und wenn es nur darum geht, uns allen ein besseres Gefühl zu geben. Das Gefühl, nicht - nichts - zu tun. Das wär das Minimum. Das Maximum wäre ein kollektives Bewusstsein für einen sinnvollen Schutz für uns alle, vom Neugeborenen bis zum 100jährigen. Ich spreche von einem deutlich gesteigerten Bewusstsein, dass jeder einzelne von uns auch Verantwortung für andere - und dieses kleine Land - trägt. Da scheint mir, besteht Nachholbedarf. Wir können in Europa ein Projekt starten, das seinesgleichen sucht. Ohne primäre Mittel und Einmischung der EU. Unser ureigener Schutz, das ist unser aller Job. Das können wir - nicht auch noch - anderen aufbuckeln. Da müssen wir - notfalls - unseren eigenen Buckel hinhalten. Denn mit dem "Bewusstsein" ist es leider nicht getan. Was wir nicht brauchen, das sind weitere 500 Meter Studien, wer was wie wann tun sollte. Davon haben wir ausreichend. Wir brauchen etwas anderes: Wir brauchen einen Gemeinsinn. Wir brauchen viele, viele Menschen, die irgendwie eingebunden sind in den Schutz von uns allen. Das heisst nicht, dass jeder einen Abendfüllenden Job machen muss. Aber das heisst, dass jeder eine Rädchenfunktion bekommen muss, in Dorf-/Quartier/Ortsgruppen. Diese Rädchenfunktion kann keiner abgeben. Einen gewissen Wasserkopf, den können wir nicht vermeiden. Wenn wir wollen, dass diese Rädchen im Eintrittsfalle ein Rad geben, das sich dreht, dann werden wir auch Administration benötigen. je nachdem, wie clever wir das machen, mehr oder weniger. Das wird Geld kosten. Millionen. Da müssen wir uns nichts vormachen. Die Frage ist, was uns unsere - Sicherheit - wert ist. Wir haben Feuerwehren, EVAK-Teams, Erste-Hilfe-Teams und vieles mehr. Das ist eine Infrastruktur, auf die wir zugreifen können. Aber das reicht nicht, das wissen wir alle. Wir müssen eine Infrastruktur aufbauen, die möglichst alle von uns umfasst. Zentral dabei sind Schutzräume und deren Besetzung/Organisation. Fragt mich, wenn ihr wissen wollt, wie das weitergehen könnte ... Vielleicht hat sonst jemand input ? Denn das hier, das ist noch lange nicht ausgegoren.
