
LESERBRIEF
Die
Kosten für die "Netzbenutzung" laufen aus dem Ruder.
Warum das so ist, könnten uns die LKW genauer sagen. Sie können das ganze Ding hochrechnen. Auch, was für Kosten uns in Zukunft dort erwarten. Und die haben gerade erst begonnen. Die Sonne scheint "ja gratis". Warum nur haben wir dann in den vergangenen Jahren über 100 Millionen Franken an Subventionen für Solaranlagen zahlen müssen ? Die Sonne scheint schon gratis, nur, ihre Nutzung, die kostet Geld. Wir werden wieder grossflächig Strassen aufreissen und den Untergrund massiv ausbauen müssen. Das ist dann diejenige Seite der "Energiewende", die bei den Cüpli-lastigen Stehtischgesprächen nicht Teil der Diskussion sind. Die aber ganz andere Ansprüche stellt an unsere Netzinfrastruktur.
Nicht viel anders ist es mit dezentralen Windrädern. Nicht vergessen: Stromtrassen - die zahlt der Endverbraucher. Nicht der, der die Windräder betreibt. Nach den Gasleitungen der letzten Jahrzehnte - erneut gewaltig grosse Summen. Tendenz sauber steigend. Die beinahe vergessenen Gasleitungen, die müssen wir weiter unterhalten. Nicht für die heutigen Gaskunden, das schon nicht. Sondern für den schönen Traum vom Wasserstoff, sollte er denn jemals Wirklichkeit werden. Was bei Gott noch keiner weiss. Das wird eine teure Geschichte für uns alle. Denn diejenigen, die an den Photovoltaik- und Windanlagen verdienen - die Betreiber - die sind es eben nicht, die den Ausbau der Netze zahlen. Strom wird massiv teurer werden.
Die hippe "Energiewende". Sie muss
letztlich, auch bei uns, bezahlt werden. So siehts aus, wenn man
grossflächig
mit dezentralen
Kraftwerken hantiert. Die guten alten Atomkraftwerke, sie würden
unsere Netze weitestgehend
in Ruhe lassen. Da
könnten wir von den Investitionen der letzten Jahrzehnte endlich
auch mal profitieren, anstatt wieder von vorne anzufangen.
In meinen Augen, konzeptlos. Das Prinzip Hoffnung, viel guter Glaube.
Und ein wenig träumen.
Den Rest zahlt der Endkunde.