Regierungschefin spricht sich gegen Fristenlösung-Initiative aus.

Aus einem pragmatischen Ansatz heraus sehe sie in Sachen Schwangerschaftsabbruch keinen Reformbedarf, sagt Regierungschefin Brigitte Haas.
Man darf ja seine Meinung vertreten, so ist es nicht. Das muss man auch Regierungschefin Haas zubilligen.
Man darf sich allerdings fragen, ob die gute Frau Haas nicht eher am "Gut-Wetter-Machen" ist bei der Fürstenfamilie, nachdem sie die oberste Verantwortung für das Datenfiasko trägt. Mit der Betonung auf "tragen", nicht "übernehmen". Denn wenn sie die Verantwortung für dieses beispiellose Versagen der IT des Landes übernehmen würde, dann hätte sie - gemeinsam mit dem Ressortverantwortlichen Schädler und dem Leiter Informatik Schmid längst ihren Rücktritt erklärt. Das wäre anständig und charakterstark gewesen.
Stattdessen klammern sich alle drei Beteiligten an ihre Sessel, was nichts aussergewöhnliches darstellt in unserem Land.
Und so macht man "Gut-Wetter" mit der Fristenlösung. Immerhin - etwas.
Wenngleich ich diese Haltung für vollständig daneben betrachte.
(Bildquelle: Pixabay, n.reg.lizenzfrei)