Regierung und LIHK beraten Standortfragen.

30.10.2026

(LiVa, 30.10.2026) Die Regierung und das Präsidium der Liechtensteinischen Industrie- und Handelskammer (LIHK) trafen sich zu ihrem halbjährlichen Treffen, um aktuelle Themen zu besprechen.

Die Gespräche fokussierten unter anderem den Landesvoranschlag 2027, die EU-Programmgeneration 2028–2034 und die Einnahmen aus der OECD-Mindeststeuer in Verbindung mit dem Stand der Arbeiten der Arbeitsgruppe Standortförderungs-massnahmen. Auch die Zukunft des EWR im Lichte der von der isländischen Stimmbevölkerung abgelehnten Wiederaufnahme von EU-Beitrittsverhandlungen und die langfristige finanzielle Sicherung der AHV standen auf der Traktandenliste.

(dwb) Vermutlich ist es keine schlechte Idee, wenn LIHK und Politik in einem gewissen Turnus zusammenkommen. Die Frage ist nur, wieviel ist "Austausch", und wieviel ist direkter Lobbyismus, der sich wie eine Krake durch alle Bereiche politischen Lebens zieht.

In aller Regel kommen Industrie und Politik ausschliesslich zu diesem Zweck zusammen. Die Lobby der Industrie hat damit immer einen Vorsprung zum Rest der Bevölkerung. Ich weiss nicht, wie sinnvoll dieser Lobbyismus tatsächlich ist. 

Bestes Beispiel, die deutsche Autoindustrie, die wie kaum eine andere Industrie tief im Lobbyismus verstrickt ist.Das hat ihr in der Krise nichts gebracht. Sie muss aufpassen, nicht im Nirvana des deutschen technischen Museums zu verschwinden. 

Die Zeichen der Zeit rechtzeitig erkennen, das wäre letztlich vielleicht besser als "sleeping with politics" ?


(Bildquelle: Pixabay,  n.reg.lizenzfrei)


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