Notschlafstellen in Liechtenstein.

11.09.2026

In Liechtenstein sind laut Streetwork zwischen sechs und zehn Personen von Obdachlosigkeit betroffen. Eine eigene Notschlafstelle gibt es hierzulande aber bisher nicht. Das könnte sich nun ändern: Wie die Regierung auf eine Kleine Anfrage von Landtagspräsident Manfred Kaufmann mitteilt, stehen die konzeptionellen Grundlagen für eine Notschlafstelle in Liechtenstein erarbeitet und auch eine mögliche Liegenschaft gefunden. 

Generell bin ich kein Freund von allgemeinen Notschlafstellen. Mir reicht es aus, dass im Winter einige Plätze - temporär - bereitgestellt werden. 

Meine Fragen hierzu:

  • - Wer darf eine Notschlafstelle beanspruchen ?
  • - Wer kümmert sich um die Liegenschaft mit den Notschlafstellen ?
  • - Wer kümmert sich um die Menschen, die eine Schlafstelle nachsuchen ?
  • - Mit welchen Kosten pro Jahr wird gerechnet ?
  • - Wieviele Kosten sind aufgelaufen für Konzept und Findung einer Notschlafstelle ?

Ich wage jetzt eine Prognose:

  • - Es werden Stellen geschaffen, vermutlich gegen 3 für die Notschlafstellen
  • - Es gibt keine klare Abgrenzung, wer berechtigt ist - und wer nicht
  • - viel Glück mit den Nachbarn der Notschlafstelle
  • - die Kosten, die einmal herausgegeben werden, werden schon im ersten Jahr mindestens um das doppelte übertroffen. So wird es auch weitergehen.
  • - Rund um die Notschlafstelle wird sich ein neuer Kreis Obdachloser bilden

60 Jahre Liechtenstein lassen mich mit grosser Sicherheit sagen, dass meine Fragen bzw. Prognosen so eintreffen werden.  

Die "Information" der Bürger wird sich auf eine tendenziöse, pfannenfertige Berichterstattung der Politik im Vaterland beschränken. Wieviel Wahrheitsgehalt darin zu finden sein wird,

arf sich jeder selber heraussuchen.

Share