"Neuer Landtag zeigt sich wissbegierig".

(LiVa, 05.06.2026) Trotz des verkürzten ersten Jahres der neuen Legislatur kamen die Abgeordneten auf über 200 Kleine Anfragen. Überdurchschnittlich oft nutzte die Opposition diese Möglichkeit. Doch auch VU und FBP löcherten ihre Regierungsleute mit Fragen zu allem Erdenklichem.
Martin Seger führt die Liste der fragefreudigsten Abgeordneten deutlich (22) an, ihn trieben Themen um wie Geschlechteridentität, die Sorge vor sexueller Früherziehung, das Asylwesen, die mögliche Produktion von Kriegsmaterial bei der Thyssenkrupp oder Wildtierunfälle. Auch sein Fraktionssprecher Thomas Rehak (14) ist traditionell ein aktiver Fragesteller, er hatte im vergangenen Jahr mehrere Fragen zur Medienförderung, hinterfragte die Auftragsvergabe des Amts für Informatik oder zeigte mithilfe des Instruments auf, wie hoch die Abfindung des Ex-Direktors des Landesmuseums war.
(dwb) Eine ganz schöne Reihe haben die Abgeordneten der DpL hier abgefragt. Dagegen ist auch nichts einzuwenden. Wer, wenn nicht die gewählten Volksvertreter, sollen die Fragen and die Regierung stellen. Interessant aber finde ich ein Detail: Bei der DpL bemüht sich das Vaterland, manche der Anfragen konkret zu benennen. Seltsamerweise nur bei der DpL.
Die Anfragen der Freien Liste und der VU und FBP sind erwähnt worden,
allerdings ohne weitere Ausführungen.
Es kann davon ausgegangen werden, dass dieses Vorgehen einen konkreten Hintergrund hat.
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