Mitgliederversammlung des Liechtensteinischen ArbeitnehmerInnenverbandes (LANV) .

19.03.2026

(LiVa,18.03.2026) Präsident Sigi Langenbahn begrüsste die anwesenden Mitglieder sowie Wirtschaftsminister Hubert Büchel und den Unternehmer Helmut Hasler als Gäste der Versammlung. In seiner Gastrede betonte Regierungsrat Büchel die Bedeutung einer starken Sozialpartnerschaft in Liechtenstein. Der LANV sei der wichtigste Ansprechpartner für die Anliegen der Arbeitnehmerinnen und bringe zentrale Themen in diepolitische Diskussion ein. Als Beispiel für erfolgreiche Zusammenarbeit nannte er unter anderem die Einführung der Elternzeit. Gleichzeitig verwies er auf das anspruchsvolle wirtschaftliche Umfeld und die aktuellen Herausforderungen in einzelnen Industrieunternehmen.

(dwb) Nun, ich weiss nicht, wie lange es den LANV bereits gibt. Aber ich habe in all den Jahren, in denen ich von seiner Existenz weiss, und das sind mindestens 40 Jahre, noch nie irgend etwas über den LANV gehört, das für die Arbeitnehmer in Liechtenstein von substanziellem Nutzen gewesen wäre. Ich hätte jetzt gesagt, der LANV dürfte wohl eine der drei grössten Alibi-Organisationen sein, die das Land Liechtenstein unterhält. 

In 40 Arbeitsjahren, drei davon in der Stadt St. Gallen, bin ich nicht ein einziges Mal mit dem LANV in Berührung gekommen. 6 verschiedene Arbeitsstellen in Liechtenstein. 37 Jahre. Kein einziger Berührungspunkt.  Aber klar, es macht sich im Ausland schlecht, keine Arbeitnehmervertretung zu haben. 


Und so dreht er sich weiter um sich selber, der LANV. Substantiell mit - meiner Ansicht nach - eher wenig praktischem Nutzen, aber mit einer halbwegs gesunden Aussenwirkung. Auch was wert. 


(Bildquelle: LANV Liechtenstein)

Share