Mit «Kauf europäisch» gegen den Absturz.

12.02.2026

... seit Jahren schon kreist er wie ein böses Omen über der EU: Der Pleitegeier ...

Die europäische Wirtschaft steckt in einer tiefen Krise. Um die hiesige Industrie vor dem Untergang zu retten, rücken protektionistische Instrumente in den Fokus. Die EU versucht händeringend, sich aus dem wirtschaftlichen Jammertal zu befreien. Dabei schreckt sie auch vor Instrumenten des Protektionismus nicht zurück. Bei ihrem informellenTreffen auf einem Schloss im belgischen Alden Biesen beraten die Staats- und Regierungschefs diese Woche darüber, EU-Unternehmen gegenüber ausländischer Konkurrenz gezielt  zu bevorzugen.

Angesichts eines derartigen Desasters muss eine Frage erlaubt sein: 

Ist das Alles, was die EU in 30 Jahren Bastlerei in Brüssel zu bieten hat ?

Weil wir nicht mehr wettbewerbsfähig sind - wir sind schlicht zu teuer - kauft keiner unsere Produkte mehr. Und wenn sie einer noch wollte, dann schreckt ein potentieller Käufer zurück, weil die Produkte technisch oder vom Design her nicht dem entsprechen, was er sich vorstellt. Und wir sind offensichtlich nicht in der Lage, das zu ändern.
Wir kümmern uns ums Gendern, wir senken die Standards in unseren Schulen ab, wir streiken für mehr Lohn in Zeiten, in denen Ländern und Gemeinden budgettechnisch um Gnade winseln. Dazu gesellt sich die ganz junge Generation GenZ, die sich über "Work-Life-Balance " einen schlanken Fuss zu machen versucht. 

Und die EU ? Die beklagt die Zustände und reagiert mit völlig hilflosem, unzureichendem Protektionismus. Das heisst nichts anderes, als dass wir europäische Produkte den nicht-europäischen vorziehen sollen. Qualität, Langlebigkeit und Preis spielen dabei keine Rolle. Das kennen wir schon: Noch in den 1980er Jahren mussten Bürger der ehemaligen DDR einen technisch 50 Jahre alten Trabi einem Audi auf der Höhe der Zeit vorziehen, weil es die DDR nicht besser konnte. Das Ergebnis kennen wir alle: Der sozialistische Protektionismus endete erst im finanziellen Desaster, bald darauf im vollständigen Untergang der DDR. Es wird der EU nicht anders gehen. Die älteren unter uns wissen noch, wie wir damals, in den 1970er Jahren versucht haben, uns die japanische Automobil-Konkurrenz vom Hals zu halten: "Europäer fahren Europäer - und sichern dadurch Arbeitsplätze. Auch in der Schweiz." Wir können sicher sein, dadurch ist kein einziger Volkswagen mehr verkauft worden. Die Europäische Union im Jahre 2026: Vollkommen verschuldet bis in die letzen Aeste raus, ein Bildungsniveau das weit entfernt ist von demjenigen in Asien, ein Euro, den wir mit viel Steuergeld und horrenden Krediten am Leben halten, eine weitgehend abgehängte Industrie, in der Produktion rückständig und viel zu teuer, eine Bevölkerung, die sich amtlich sanktioniert darum kümmert, ob einer in diesem Jahr nur Frau oder Mann sein will. Eine Klimapolitik, voll von überflüssigem Aktionismus, der nichts anderes tut, als die Wirtschaft in der EU vollständig zu lähmen. Ein Beamtenapparat in Brüssel, vollgepackt mit ausgedienten, nationalen Spitzenpolitikern, denen in der EU noch ein auskömmliches Pöstchen zugeschanzt wird, damit sie nicht der Rentenkasse der Mutterpartei im Heimatland zur Last fallen. Und noch eine kurze Bemerkung zu "Instrumenten" und " Pakete schnüren". Leeres Bla bla; was soll schon stecken hinter diesen immer gleichen Sprachblasen: Neue Schulden. Was sonst ?

Die EU ist träge, weit entfernt von der Realität, mit einem überbordenen Wasserkopf, der pausenlos neue Gesetze und Verordnungen produziert. Die Führung ist schwach und inkompetent, die Räte undemokratisch und ineffizient. Und die EU ist drauf und dran, immense Volksvermögen in einen Staat wie die Ukraine zu schicken, ohne die geringste Aussicht darauf, einen irrsinnigen Krieg zu gewinnen - oder jemals einen Benefit aus diesen ungeheuren Beträgen zu ziehen. So kann man als Kaufmann agieren, wenn man seinen Laden möglichst schnell den Bach runter schicken will. 

Warum nur sehe ich, wenn ich an die EU denke, immer nur die drei Affen: 

Nichts hören. Nichts sehen. Nichts sagen. Das ist die EU - pur. 

ABER - die EU ist ein Erfolgsmodell. Diesen tatsächlichen Unsinn wiederholen die allermeisten der 27 EU Länder gebetsmühlenartig bei jeder Gelegenheit. Auch wir - sind gut dabei. Oder wer hat denn im vergangenen Jahr hierzulande den EWR über den grünen Klee gelobt ? 

Nein. Mit dieser EU werden wir die Herausforderungen der Zeit im Leben nicht bewältigen können. Reformieren können wir die EU nicht. Wir schaffen es ja nicht mal, nationale Rentensysteme zu erneuern. 


(Bildquelle: Pixabay, n.Reg.lizenzfrei)