Liechtenstein Institut: "Zeitenwende für Liechtenstein".

23.01.2026

Erstaunlich, wie der ehem. Regierungschef Risch angesichts der Thematik noch lachen mag ... 

(LiVa, 23.01.2026) Am Donnerstag, 29. Januar, sind Altregierungschef Daniel Risch und Andreas Peichl, Leiter des Ifo-Zentrums für Makroökonomik und Befragungen und Professor für Volkswirtschaftslehre an der Ludwig-Maximilians-Universität München, am Liechtenstein-Institut zu Gast. Dabei geht er zum einen auf strukturelle Probleme entwickelter Volkswirtschaften ein, insbesondere auf die sich zunehmend verschärfenden demografischen Herausforderungen, die die sozialen Sicherungssysteme erheblich belasten.

Daniel Risch wird seine Erfahrungen und Perspektiven als ehemaliger liechtensteinischer Regierungschef und darüber hinaus einbringen. Seine Amtszeit fiel in eine Phase tiefgreifender wirtschaftlicher und geopolitischer Zäsuren, die Liechtenstein mit einer bislang ungekannten Dynamik konfrontierten. 

(dwb) Wenn ich mir die Thematik des Abends ansehe, muss ich sagen: Im Westen nichts neues. Diese Themen werden heute an jeder Hauseckenveranstaltung durchgekaut. Sofern es noch irgend etwas neues dazu zu sagen gibt. Dass die Babyboomer die Rentenkassen belasten, das pfeifen die Spatzen von den Dächern. Und dass wir keine Lösung dafür haben, ist auch nichts neues. 

Dafür wird der ehemalige Regierungschef für eine Mandatspersiode Risch seine "Erfahrungen und Perspektiven" einbringen. So tiefgreifend waren die Dinge in seiner Amtszeit nun auch wieder nicht. Es galt, vor allem in der Corona-Zeit: "kritiklos das machen, was die EU vorgibt, Verunglimpfung anders denkender, Verschleierung der neuesten Erkenntnisse, Abstreiten der Fehler, die die Politik offen gemacht hat, Zudecken der Probleme mit jeder Menge Volksvermögen". Das wars in etwa, würde ich sagen. Keine grosse Leistung, bei Gott nicht. 


Ich denke also nicht, dass die beiden Herren an diesem Abend irgendwelche neuen Erkenntnisse bei mir dalassen werden. Stattdessen werde ich mir eine spannende Sendung im TV ansehen. 

Da kommt vermutlich mehr raus. 


(Bildquelle: Julian Konrad)