
LESERBRIEF.
Beim Liechtensteiner Vaterland einen Leserbrief erfolgreich platzieren zu können, ist reine Glückssache. Von vier Versuchen, genau das tun zu können, sind vier gescheitert. Nicht einer von vier Leserbriefen ist veröffentlicht worden.
Drum probier ichs jetzt mit dem untenstehenden !
Auf die Bremse treten.
Gerade sind wir in Europa dabei, weitere 90 Milliarden Euro in die Ukraine zu schicken. Es ist nichts neues, aber ich möchte nur - der Ordnung halber - kurz etwas festhalten: Jeder Euro, der aus Liechtenstein in die von Korruption unterwanderte Ukraine fliesst, ist ein Euro, der diametral zu unseren eigenen Grundsätzen aus der Kasse kommt. Nie im Leben würde ein halbwegs integres Land wie das unsere einem derart undurchsichtigen "Partner" auch nur einen Franken überlassen. Und das ist richtig so. Die EU spricht von "Krediten". Ausnahmslos jedem in der EU ist vollkommen klar, dass wir von diesen 90 Milliarden alle zusammen nie wieder einen Euro sehen werden. Das allerschlimmste aber: Die 90 Milliarden werden mitnichten für militärische Zwecke verwendet (was schlau ist). Der Rest von dem, was die vielfachen Korruptionskanäle überleben wird, wandert in Löhne und Renten von Beamten in der Ukraine. Wir müssen festhalten: Die Ukraine ist blank. Das war sie schon vor dem Krieg. Das BIP pro Kopf hat in der Ukraine im Jahr 2021, also noch vor dem Krieg, knapp 5.000 US Dollar betragen. So viel wie in Sambia, Bhutan, Kamerun oder Sri Lanka. Besonders heikel: Die 90 Milliarden reichen für etwa 1.5 Jahre. Danach ist wieder null in der Kasse. Dann dürfen wir wieder ran. Ich sage unserer Regierung und Landtag nur eines: Ich bin als verantwortungsvoller Bürger überhaupt nicht interessiert daran, unser mühsam verdientes Geld kritiklos in die Ukraine zu transferieren. Wir haben selber Probleme genug - und dann gibts da noch eine Jugend. Was wollen wir ihnen eigentlich noch alles aufbuckeln ? Krankenkasse, Renten, AHV, eigene Pension - und die Finanzierung der Ukraine ? Eine Zumutung für unsere Jungen. Ich fordere unsere Regierung und Landtag auf, kein Geld in einen Staat zu schicken, von dem keiner weiss, wer im Hintergrund die Fäden zieht. Klar. An den Brüsseler Stehtischen machen wir uns keine Freunde damit. Aber ich wüsste jetzt nicht, wer damit nicht leben könnte ...