
LESERBRIEF.
Die Ukraine gewinnt ? Im Leben nicht.
Wieviel leeren Zweckoptimismus die Politik noch mobilisieren will ? Wir schicken Milliarde um Milliarde in einen Konflikt, als würden wir sie nicht bitternötig für die Pflege brauchen. Während die Politik uns gefährlich naiv weismachen will, was für Waffenlieferungen für die Entscheidung sorgen können, nimmt sich Russland Stück für Stück immer mehr von der Ostukraine. Seit Beginn des Krieges hat Russland in der Ostukraine eine Fläche von der Grösse Griechenlands eingenommen. Je länger dieser von der Politik massiv unterstützte Krieg anhält - um so mehr Fläche seines Landes verliert Herr Selensky an Russland. So siehts aus. Es wäre also - längstens - an der Zeit, dass die Politik ihre bornierte Haltung, die zu nichts führt, aufgibt.
Dass wir von der Politik allzu oft systematisch belogen werden, ist kein Geheimnis. So unverschämt wie im Falle der Ukraine gings aber seit Corona nicht mehr zu und her. Unser Volksvermögen sollte uns mehr wert sein. Das war es uns auch einmal, in ärmeren Tagen. Bevor sich eine Haltung im Land breit gemacht hat, die ich mir bis zum heutigen Tage nicht zu eigen gemacht habe: "Miar henns jo". Solidarität ist keine Einbahnstrasse ? Doch. Das ist sie. Im Falle der Ukraine schon. Wir sollten wieder den Mut finden, die Dinge so zu benennen wie sie sind. "Political Correctness" ist gescheitert. Sie bildet nicht die Lebensrealität ab. Das geht so nicht. Manchmal frage ich mich, wozu wir eine Regierung und einen Landtag wählen. Um unsere Jungen vor künftigen, gewaltigen Hypotheken zu schützen ? Schön wärs ! Wir dackeln der EU (also Deutschland und Frankreich) im Gänsemarsch hinterher, einer EU, die im Grunde nichts anderes tut, als hemmungslos Geld auszugeben, das anderen Leute gehört. Unfähig. Verantwortungslos. Ueberfordert.
Augen zu, schön Vollgas geben, Europa-Fahne, Lametta und den Fahrtwind geniessen. Aber fleissig die Ohren zuhalten, wenns knallt. Und das wird es. Schon bald.