LESERBRIEF.

18.07.2026


Ich tu halt schon wieder lästig, also, wegen den Krankenkassen-Prämien.

Jetzt dauerts nur noch wenige Monate, bis die nächsten Prämienerhöhungen für die Krankenkassen in die Wohnungen flattern. Und die Prämienzahler werden sich fragen, wie sie die - noch höheren - Rechnungen stemmen sollen. Wo sie den Gürtel noch enger schnallen können, damit auch noch der allerletzte Gastronom im Land die Lichter ausmacht und wir uns nur noch beim Döner verpflegen. Bevors auch dazu nicht mehr reichen wird. Die Krankenkassen werden die immer gleiche Leier von den gestiegenen Gesundheitskosten rauf und runterjammern. Und Regierung und Landtag werden in gewohnter Manier die Schultern zucken und sich ohne eine brauchbare Ausrede aus der Affäre ziehen. Noch nicht einmal dafür reichts. Weder bei Regierung. Noch beim Landtag. Aber schön ists. Zusammensitzen. Ein wenig Parteigeplänkel, der eine oder andere lukrative Posten wird verschoben. Ein paar ziellose Diskussionen in den Tag hineinplappern. Und der Blick auf die Uhr verrät: Wie doch beim Schwatzen die Zeit vergeht. Und die Krankenkassen werden weiter steigen. Und die Krankenkassen werden wieder jammern. Und die Politik, sie wird mit den Schultern zucken. So wie die letzten 10 Jahre. Nicht, weil sie es nicht könnte. Weil es ihr vollkommen gleichgültig ist, wie ihre eigenen Leute die Krankenkassen-Rechnungen bezahlen. Einen Geldbetrag freigeben, um das Total-Fiasko mit den Krankenkassen in letzter Minute einmal mehr noch abwenden zu können. Wisst ihr: dazu ... brauchen wir euch nicht. Das kann die Landesverwaltung auch alleine. Entscheiden. Das kann die Landesverwaltung nicht. Sie kann es nicht. Und ihr - wollt es ganz offensichtlich nicht. Das sollte aber nicht so sein. Das wisst ihr schon, ihr da in den schönen Outfits, auf den grossen Stühlen in Vaduz ? Und, pardon. Damit meine ich nicht nur die Regierung. Mit dem Landtag ist auch nicht mehr los. Die Gleichgültigkeit, sie zieht sich durch.


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