Landesspital-Debakel: Jetzt hilft nur noch radikale Transparenz!

(LiVa, Parteienbühne Freie Liste, 02.02.2026) Im Ringen um das Landesspital reihen sich nun auch Manuela Haldner-Schierscher, Sandra Fausch, Patrick Risch und Benjamin Risch für das Landtagsteam der Freien Liste in die lange Liste derjenigenein, die auch noch etwas zum Landesspital sagen möchten, bevor es endgültig im Nirvana der Planungsleichen verschwinden wird. Sie sind unter anderem der Ansicht, dass die Bevölkerung zweimalJa zu einem Landesspital gesagt hat, die Menschen wollten aber ein Spital, das «verhebt».
(dwb) Da, liebe Vertreter der Freien Liste, da bin ich anderer Ansicht. Ich glaube nicht, dass das liechtensteinische Volk tatsächlich Ja gesagt hat zu einem Landesspital, von dem wir überhaupt noch nicht einmal wissen, was es denn alles für Dienste anbieten soll. Wir haben vielmehr über Geld abgestimmt, und haben entschieden, ein Landesspital wäre uns so eine Summe wert. Der Traum von der Unabhängigkeit, Prestigedenken verbunden mit der - vermeintlichen - Gewissheit, dass wir "es ja haben" lassen uns seit vielen Jahren leichtfertig mit unserem Budget umgehen. Wir investieren seit langem nicht mehr, wir geben Geld aus, mit dem wir uns und unseren Jungen Hypotheken für die Zukunft schaffen. Ein Landesspital zieht alleine durch seinen schieren Betrieb Kosten nach sich, wo uns sehen und Hören vergehen werden. Ganz zu schweigen, dass ein personelles Fiasko das nächste Jagen wird. Das alles ist in meinen Augen nicht schlau.
Finger weg von neuen Hpotheken, von einem Landesspital, dass uns schon Probleme bereitet, bevor auch nur der Spatenstich ausgeführt worden ist.
Zurückrudern, zurücklehnen. Die ganze Geschichte nüchtern betrachten.
Und die Zusammenarbeit mit den Spitälern der Region suchen.
Das glaub ich, wär schlau.
(Bildquelle: Landesspital Vaduz)