Initiativkomitee "Fristenlösung für Liechtenstein".

Das Initivativkomitee "Fristenlösung für Liechtenstein" hat am vergangenen Wochenende eine Demonstration gegen das Vetorecht von Erbprinz Alois organisiert.
Das Komitee plant aktuell verschiedene Aktionen, um dem Unmut in Liechtenstein in Sachen Schwangerschaftsabbruch Platz zu geben und wird sich weiterhin für eine offene Debatte einsetzen und einbringen.
Initiativkomitee «Fristenlösung für Liechtenstein». Das Initiativkomitee hat sich nach besten Kräften bemüht, eine Volksabstimmung über die Fristenlösung zu erreichen. Es war mit einer landesweiten Unterschriftenaktion ausserordentlich erfolgreich. Es waren rund fünf mal mehr Unterschriften als es für eine Abstimmung gebraucht hätte.
Wir können nun wochenlang über den Veto-Entscheid von Erbprinz Alois diskutieren, hinterfragen, gut oder schlecht heissen. Das Fürstenhaus hat zu seinen Gunsten und denen anderer Gegner einer Fristenlösung im Land entschieden.
Das ist in Liechtenstein gängiges Recht. Wir reden oft von der "Demokratie". Und da ist er schon wieder, dieser vermaledeite Nachteil der Demokratie. Wir müssen das Ergebnis von demokratisch legitimierten Entscheiden respektieren. Und dass der Erbprinz ein Vetorecht hat ist das Ergebnis einer Volksabstimmung von vor zwanzig Jahren.
Ob es uns gefällt. Oder nicht. Es hat alles seine Richtigkeit.
Zu demonstrieren gibt es im Prinzip nichts. Denn es ändert nichts an der Tatsache, so wie sie ist.
Demokratisch - alles in Ordnung.
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