FBP will Massnahmen zur Deregulierung prüfen lassen.

30.01.2026

(LiVa, 30.01.2026)  Die FBP hat sich zum Ziel gesetzt, Verwaltungsprozesse und die Gesetzgebung zu entschlacken. Mehrere Massnahmen stehen zur Diskussion. 

Die Klagen aus der Wirtschaft sind nicht neu. Erst im vergangenen September mahnte die Liechtensteinische Industrie- und Handelskammer (LIHK) in einem Positionspapier, dass die zunehmende Regulierungsdichte den Standort belaste. In der darauffolgenden Aktuellen Stunde Anfang Oktober im Landtag waren sich die Abgeordneten weitgehend einig: Der «Bürokratiedschungel» müsse gelichtet werden.

(dwb) Die Klagen über die totale Regulierungswut der EU sind also nicht neu. Bei vielen sind sie sogar schon 30 Jahre alt. Das sind solche wie ich, die es der EU und ihren mittlerweile 60.000 Beamten angesehen haben, dass das es in einer beispiellosen Regulierungsorgie enden würde. Die Kritiker sind überfahren, überstimmt, an den Rand gedrängt worden. Das ist nicht erst seit Corona so. 

Und noch immer werden auch unsere Politiker nicht müde, den gleichen Unsinn weiterzuerzählen wie damals, zu Beginn der 1990er Jahre. Man sprach vom "Bollwerk gegen Asien", vom Abnabeln von den USA, vom Aufbau einer gemeinsamen Sicherheitsarchitektur. Und noch von viel, viel mehr, von dem heute, 30 Jahre und Billionen Euro später, nichts, aber auch überhaupt nichts übrig geblieben ist. Gekommen sind eine ausgeprägte Vetternwirtschaft und eine nicht zu unterschätzende Korruption

Die EU - das sind die Sargnägel Europas. 

Gemeinsam sind wir stark. 

Und gemeinsam werden wir den Bach runtergehen. Aber immerhin: 

die ganz Aengstlichen können sich dann an den etwas Mutigeren festhalten. 

Das ist auch schon was. 


(Bildquelle: Europäische Union)