Europatag 2026: Starke Partnerschaften in herausfordernden Zeiten.
Unsere Regierungs- und Landtagsabgeordneten müssen ihre Koffer nicht auspacken, so massiv sind wir an jeder Hundsverlochete in Europa dabei. Plaudern, Schwatzen, Ankündigen, Pathetische Phrasen - Fotos machen.
Ende - der Geschichte. Und was kommt raus ? Eben.

(Lie-Zeit, 20.05.2026) Nach einem Arbeitsgespräch mit Regierungschefin Brigitte Haas lud der neue EU-Botschafter Andreas Künne zum Europatag in den Rathaussaal nach Vaduz. Am Europatag wird der Schuman-Erklärung vom 9. Mai 1950 gedacht, die den Beginn des europäischen Integrationsprozesses markiert.
(Regierungschefin Brigitte Haas) "Seit Liechtensteins Zustimmung zum EWR-Beitritt vor über 30 Jahren wird das EWR-Abkommen sowohl von der Bevölkerung, der Wirtschaft und auch von der Regierung sehr geschätzt und geniesst breite Zustimmung und Unterstützung".
(dwb) Wie gross die Unterstützung in der Bevölkerung tatsächlich ist, das weiss keiner im Land. Die Regierung fragt auch nicht; sie werden wissen, warum. Meinerseits muss ich einfach sagen, ich lese weder Beiträge des Liechtenstein Instituts noch irgendwelche anderen Berichte, die im Auftrag der Regierung verfasst worden sind.
Aber ich denke nach, und ich schaue mir dieses Land nach 30 Jahren EWR (faktische Organisation die EU) an. Und ich sehe, was ich sehe:
- Das Bildungswesen hat in der gesamten EU, mit einigen wenigen kleinen Ausnahmen, dramatisch an Qualtät verloren.
- Anstatt dass es immer besser werden sollte, auch für die Bevölkerungen, nehmen Altersarmut und überbordende Krankenkassenbeiträge immer mehr zu.
- Der Euro sollte eine stabile Währung sein. Wir sind weit davon entfernt. Wir haben Inflationsraten, die bis zu 30 % der Einkommen innerhalb von 5 Jahren weggefressen haben.
- Wir haben eine Sicherheitslage in Europa, von der wir vor 30 Jahren niemals geglaubt hätten, dass sie derart dramatisch unter Durck geraten könnte.
- Wir haben eine massive, vollständig unkontrollierte Einwanderung von Millionen von Analphabeten (oder nah dran), die unsere Sozialsysteme sprengen und für zunehmende soziale Unruhe in den Ländern sorgen.
- Wir leben in einem Europa, das zunehmend islamisiert wird, und in dem unsere christlichen Werte zunehmend an Bedeutung verlieren.
- Wir haben eine vollständig überbordende Beamten-Heerschar in Brüssel, die unsere Betriebe, gross oder klein, bis an den Rand der Existenz-Fähigkeit mit Vorschriften und Verordnungen überziehen.
- Wir haben einen Exodus an produzierenden Betrieben nach Osteuropa oder ins nicht EU-Ausland, wie wir ihn bis anhin nicht erlebt haben.
- Die EU als "Mutter" des EWR hat 27 Mitgliedsstaaten. Dennoch sind wir nicht in der Lage, dieses Europa zu verteidigen. Es sei denn, wir zählen Zapfengewehre und Steinschleudern auch zu militärischen Waffen, dann dürfte es vielleicht hinkommen.
Die Bevölkerungen Europas stehen nach wie vor mehrheitlich überzeugt zur EU und EWR ?
Na, dann bitte schön, meine Damen und Herren:
Einfach mal genau hinschauen.
(Bildquelle: Pixabay, n .reg.lizenzfrei)