Ein grosses «Ja, aber» für die Windkraft.

30.10.2026

Wir können die Windräder natürlich auch bündeln. Die Gemeinde Ruggell scheint nicht abgeneigt zu sein. Nur - eines ist klar: Windstrom ist OK. Aber wenn der Wind nicht bläst, dann gibts französischen Atomstrom.  Und zwar - noch lange. Was immer die Franzosen für ihren Strom auch verlangen werden. Wir  werden ihn zahlen müssen. Wir sind weit, weit entfernt von jeder Energie-Autarkie. Weit weg !

Auch das - wird eine teure Geschichte werden. 

Einen 300-Meter-Abstand zu allen Bauzonen, mehr Grundwasserschutz sowie die Berücksichtigung ihrer Siedlungsentwicklung verlangen mehrere Oberländer Gemeinden in der öffentlichen Konsultation zur Strategischen Umweltprüfung (SUP) von Windeignungsgebieten. 

Ja, das verlangen die Gemeinden. Und dann kommt noch das Land. Und dann kommt noch die Bevölkerung.
Ich wünsche den Standortermittlern weiterhin viel Glück mit ihrem teuren Projekt. Aber eins kann ich euch - nach 60 Lebensjahren in diesem kurrligen Kleinstaat - ganz sicher sagen: 


In Liechtenstein werden wir keine Windräder mit ihrem unzuverlässigen Flatterstrom bauen. 

Das - sicher nicht.


(Bildquelle: Pixabay, n.reg.lizenzfrei)

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