Die zunehmende Digitalisierung ist nicht für alle ein Segen.

(LiVa, 07.02.2026) Die Digitalisierung hat mittlerweile so gut wie jeden Lebensbereich erfasst. Die Digitalisierung hat zweifellos viele Erleichterungen gebracht, schnellere und bessere Kommunikation, effiziente administrative Prozesse bei Behörden usw. Doch darf die Kehrseite der Medaille nicht übersehen werden.
(dwb) Im Grunde passiert bei der "Digitalisierung" nicht mehr wie, um ein Beispiel zu nennen, in einem modernen Spital. Es werden "Prozesse optimiert" (im Grabser Spital innerhalb der letzten zehn Jahre gefühlte hundert Mal). Diese "optimierten Prozesse" haben nur einen einzigen Treiber: Die Kosten müssen runter. Um jeden Preis. Auch um denjenigen, dass der Patient (er ist der einzige Grund für das Vorhandensein eines Spitals) unter diesen Prozessen immer mehr leidet. Die Aerzte und Pflegepersonal im Spital kümmern sich nicht um Menschen, sie befolgen hunderte von Seiten an "Prozessen". Eben. Die Kosten müssen runter. Und das müssen sie, wenn man der irrigen Ansicht ist, dass ein Spital rentieren muss.
Und nicht anders ist es mit der "Digitalisierung". Wir sehen nicht den Nutzen für die Menschen, wir sehen nur denjenigen für die Buchhaltung. Und so kennt die "Digitalisierung" durchaus Befindlichkeiten. Die haben aber mit "dem Menschen" nur marginal etwas am Hut. Kosten senken, Umsatz steigern.
Das ist die "Digitalisierung" von heute. Sie könnte viel, viel mehr.
Aber - das rentiert dann nicht. Oder zu wenig. Und nicht innerhalb weniger Minuten.
So siehts aus, mit der "Digitalisierung".
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