Die schöne, neue Welt der E-Fahrzeuge.

26.01.2026


Wir werden uns alle noch ganz gewaltig wundern, wie sich das Elekroauto zur Kostenfalle etwickeln kann.

  • Zum ersten: Die Strompreise "vom Dach". Die sind vermeintlich günstiger als jene aus der Steckdose. Warum sind sie günstiger ? Weil die Solaranlage den Eigenheimbesitzer "nur" 15.000 Franken gekostet hat anstatt der 30.000, auf die sie tatsächlich zu stehen gekommen ist. Die restlichen 15000 haben die Steuerzahler dem glücklichen Hausbesitzer bezahlt. Da fängts schon an.
  • Zum zweiten: Der Strassenunterhalt und Neubau wird zum Rabenanteil von den Steuern auf Treibstoffen finanziert. Diese Steuern werden auf dem "Dachstrom" - bisher - nicht erhoben. Das wird sich ändern, und zwar bald - und rigoros. Wir werden sehen, wie die Betriebskosten eines E-Autos dann aussehen. 
  • Zum dritten: Es häufen sich die Klagen von E-Auto Besitzern, wonach die Kosten für die Intervall-Services beinahe explosionsartig in die Höhe schnellen. Das hat mit der Morgenluft der Autogaragen zu tun: ein E-Auto ist in der Komplexität für den Laien vollständig intransparent. Im Grund können die Garagen verrechnen, was sie gerne möchten. Für den Laien ist es nicht nachvollziehbar, warum gewisse Arbeiten und Ersatzteile nun plötzlich notwendig sein sollen. 
  • Zum vierten: Der Wiederverkaufswert eines E-Autos hängt im Grunde nur am Akku. Ist der Akku Schrott - ist das Auto ein Totalschaden. Wieviel ein Akku nach 60.000 km bringen wird, das kann zu Beginn niemand wirklich sagen. Es hängt von der Fahrweise, dem Ladeverhalten, Garage ja/nein ab. Wer aber kauft schon gerne ein E-auto, von dem niemand sicher weiss, was es mit diesem Akku noch wert ist. 
  • Zum fünften: Man kann Strom und Bremsen sparen durch die Rückgewinnung von Strom durch die sog. Rekuperation. Es schont auch die Bremsen. Bei möglichst moderater Fahrweise. Ansonsten werden Bremsen und Stromverbrauch deutlich mehr gefordert. Und das ist bei der Fahrdynamik mit gewaltigem Drehmoment schnell passiert. Ansonsten leidet der Fahrspass massiv. Das sagen uns Hersteller und Garagen nur nicht. Wir könnten beim Verbrenner massiv sparen durch weitsichtiges Fahren: Auslaufen lassen vor Ampeln, Bahnübergängen etc. Könnten wir. Tun die meisten von uns aber - fast nicht. 

Das sind nur ein paar Punkte, die man gerne zum Beispiel auch in User-Foren lesen kann. Die Erfahrungsberichte aus der Praxis sind zum Teil sehr aufschlussreich. 

Wir müssen eines sehen: Die Autogaragen verlieren mit dem Verbrenner viele Wartungsarbeiten, die ein E-Auto so nicht verursacht. Die Garagen müssen ihren Umsatz also neu generieren - und sind dabei höchst kreativ, ohne dass wir es als Laien beurteilen können. 

Das ist ist eine ständige, potentielle Gefahr für unser Portemonnaie. 


(Bildquelle: Pixabay,  n.Reg.lizenzfrei)