Die Krux mit der "Digitalisierung".

Die Staaten werden nicht müde, von der Digitalisierung zu reden. Sie überschlagen sich dabei mit Vorschlägen und Absichten. Spannend ist, und das war zu erwarten, dass die Digitalisierung vor allem dem Staat dienen wird. Die "Prozesse", die angepasst werden, die werden zu 100 % das Ziel haben, dem Staat exakt diejenigen Daten zu liefern, die er will und für seine Zwecke einsetzen kann.
Ich bin keinesfalls für diese "Digitalisierung". Sie wird ausschlieslich dazu dienen, den "gläsernen Bürger" noch schneller Realität werden zu lassen.
Hätten wir eine halbpatzig brauchbare Digitalisierung, müssten wir den Fragebogen für die Volkszählung gar nicht ausfüllen. Alle die Daten, die dort "erhoben" werden, sind alle beim Land schon vorhanden. Dass sie es nach 40 Jahren Informatik in der Verwaltung noch immer nicht schaffen, diese paar Daten digital brauchbar zu erfassen, ist ein Armutszeugnis für sich und zeigt, dass die Kompetenz vorhanden wäre, nicht aber der politische Wille:
Exakt aufgrund des schlechten Rufes der "Digitalisierung". Kein Politiker will - den Schwarzen Peter.
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