Postulat der FBP-Fraktion für einen Generationenfonds zur Altersvorsorge ab Geburt.

(Li24.li/30.09.2026) Die Grundidee der Baby-Vorsorge ist simpel: Der Staat legt für jedes Neugeborene eine Einmaleinlage auf einem individuellen Vorsorgekonto an. Dieses Kapital wird über einen Anlagehorizont von rund 65 bis 75 Jahren professionell bewirtschaftet und soll im Rentenalter eine verlässliche Zusatzrente ermöglichen – als Ergänzung zu AHV sowie beruflicher und privater Vorsorge.
(dwb) Keine gute Idee. Das heisst, dass wir dafür schauen, dass die Altersvorsorge noch besser wird, das ist schon ein guter Gedanke. Aber dass wir es - fernab jeder Leistung eines einzelnen - mit der Giesskanne verschenken, das ist sicher keine gute Idee. Wie meint Lino Nägele von der FBP:
Gerade für Menschen, die später Erziehungs- oder Betreuungsaufgaben übernehmen und deswegen Erwerbsunterbrüche oder Teilzeitarbeit in Kauf nehmen, könnte eine solche Absicherung den entscheidenden Unterschied machen.
Genau da liegt für mich der Hund begraben. "Gerade für Menschen, die ... Erziehungs- und Betreuungsaufgaben ...". Wer Erziehungs- und Betreuungsaufgaben in einer Gesellschaft übernimmt, der Bedarf der besonderen Berücksichtigung, wenn wir die Renten schon verbessern wollen.
Ich möchte nicht einfach jedem und jeder staatliches Geld schenken. Mir wäre viel lieber, wir würden dieses Geld für Menschen aufwenden, die den allergrössten Beitrag überhaupt leisten: Diejenigen, die dafür sorgen, dass dann, wenn eine Generation sich langsam verabschiedet, immer wieder Kinder aus den eigenen Reihen nachkommen, die die Plätze der vorangegangenen Generationen einnehmen können. Und dann sind noch diejenigen, die sich jeden Tag und jede Nacht für eine zunehmend grössere Gemeindschaft einsetzen. Für jene Menschen unter uns, die nach einem langen Leben voller Arbeit zum Teil auf Pflege angewiesen sind, und die ein würdiges Alter verdient haben.
Wir müssen uns wieder angewöhnen, Geld nicht zu verschenken, sondern es für jene zu verwenden,
die auch aktiv Beiträge für uns alle leisten.
Kinder gebären und erziehen. Und Menschen, die nicht mehr können, pflegen.
Auf die müssen wir schauen. Das ist - dringend.
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