Den Weg in die Arbeitswelt gestalten.

24.10.2026

Es macht nichts, wenn sich unsere Jungen durchaus einmal ganz alleine, ohne "gute Absichten" von links, rechts, oben und unten, mit ihrer Zukunft auseinandersetzen. Sie werden es später - ohnehin müssen. 


Wie gelingt jungen Menschen ein erfolgreicher Einstieg in Ausbildung und Beruf? Dieser Frage widmete sich der 5. Integrationsdialog im SAL in Schaan.


(LiVa, 24.10.2026) Im Mittelpunkt standen die persönlichen Erfahrungen von jungen Menschen beim Übergang von der Schule in die Lehre, eine weiterführende Ausbildung oder den Beruf. Dabei ging es insbesondere um zwei Fragen: Wie erleben junge Menschen den Übergang von der Schule in Ausbildung und Beruf? Und was braucht es, damit alle jungen Menschen gute Chancen haben und gut in Ausbildung und Arbeitswelt einsteigen können? Den Auftakt der Veranstaltung mit mehr als 80 Teilnehmenden bildete ein Podiumsgespräch mit jungen Menschen und Fachpersonen unter der Moderation von Tanja Cissé. Ihre unterschiedlichen Erfahrungen machten sichtbar, welche Chancen, aber auch welche Herausforderungen mit dem Einstieg in die Arbeitswelt verbunden sind. Anschliessend vertieften die Teilnehmenden die zentralen Themen in Workshops. Sie brachten eigene Erfahrungen, Anliegen und konkrete Ideen ein und diskutierten gemeinsam mögliche Lösungsansätze. 

(dwb) Ich glaube, wir machen da viel zu viel aus einem Vorgang, der auch so nicht besser und nicht schlechter, nicht einfacher und nicht schwieriger wird. Klar, da haben sich ein paar einen Job ergattert; sinnvoll ist das, meiner Ansicht nach, nicht. Man kann auch zu viel machen wollen. 

Die Entscheidung für eine Lehre, das Gymnasium oder später ein Studium, die kann einem niemand abnehmen. Wir können den Uebergang vom Schul- zum Arbeitsleben bis an den Bach rauf und runterschwatzen. Es wird nichts daran ändern: Der Uebergang von der Schule in eine Lehre, der wird hart werden. Und zwar für die allermeisten Schüler. Von ein paar Stunden auf dem Schülerstuhl zu acht und mehr Stunden in einem Betrieb, das ist ein Kulturschock. Aber - da müssen alle durch. Auch zu meiner Zeit wars nicht anders. Ich weiss schon, dass wir den heutigen Jungen möglichst alles abnehmen wollen. Das ist mit Sicherheit nicht schlau. Die Widerstandskraft, der Durchhaltewillen, das alles leidet dadurch massiv. Lasst unsere Schüler sich mit dem Wechsel ins Berufsleben möglichst alleine auseinanderzusetzen, wenn es so weit ist. 

Sie sind auch später im Leben und in der Arbeitswelt - letztlich alleine. 

Jeder ist für sich selber verantwortlich.  Das müssen auch unsere Jungen zwingend lernen. 

Sonst - wirds schwierig im Leben.


(Bildquelle: Pixabay, n.reg.lizenzfrei)

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