Das Landesspital - wie es jetzt geplant ist.

11.03.2026

Ein Spital sollte für eine optimale wirtschaftliche Betriebsführung in der Regel über 300 bis 600 Betten verfügen. Kleinere Krankenhäuser können durch Spezialisierung und Kooperationen ebenfalls effizient arbeiten, während große Zentren (z. B. Inselspital Bern) tausende Betten umfassen. Entscheidend sind Leistungsaufträge und regionale Versorgungsbedürfnisse. 

Das Vaduzer Landesspital soll eine Bettenanzahl von weniger als 50 aufweisen. Was sagt uns das ?

In meinen Augen - nur eines: Einen Riesenaufwand - und kaum Eträge. Nun muss ein Spital nicht rentieren, das kann es auch  nicht. Die Aufgabe eines Spitals liegt darin, Menschen zu heilen oder Krankheiten zumindest zu lindern.

Wenn ich aber von vorneherein weiss, dass unser Spital eine bessere Notfallstation werden wird, so, wie das bestehende Landesspital es seit 40 Jahren ist. Dann würde ich die Finger davon lassen. Das "neue Landesspital" würde erst beim Bau saubere Mehrkosten bescheren. Und danach "Betriebskosten" mit jährlichen Defiziten, dass uns allen schwindlig werden wird. 

Denn dann - werden wir unseren Jungen eine gewaltige Hypothek auf den Buckel laden. 

Probleme und Käsereien bis an den Bach runter. 

Mehr wird da nicht rauskommen. 


(Bildquelle: Landesspital Vaduz)