Bei aller Tragik in der Ukraine: "Schwere Luftangriffe" - sind es nicht.

... Dresden, 15. Februar 1945, nach der Bombardierung durch die Alliierten ...
Die Medien berichten seit 4 Jahren über alle Massen über den Ukraine Krieg. Kein Wunder, solche Dauer-Berichterstattungen sind ein warmer Regen für Werbeunternehmen sie RTL oder VOX. Und damit das ganze noch weitaus dramatischer klingt, wird masslos übertrieben. So hören wir nur noch von "schweren Luftangriffen" durch Russland.
Sicher ist: jeder Angriff ist einer zuviel, die Bevölkerung leidet fraglos massiv darunter, und wir müssen es abstellen. Die Politik aber will Unruhe auf dem Kontinent, damit sie die Rüstungsindustrie anwerfen kann, was im vollen Gange ist. Wir sollten uns aber trotz allem unsere Nüchternheit behalten. "Schwere Luftangriffe" haben die Alliierten in den 1940er Jahren auf Deutschland geflogen. Das waren aber nicht ein paar zusammengebastelte "Drohnen", sondern handfeste Bomben. Der 2 Tage dauernde Angriff auf Dresden (13. Februar bis 15. Februar 1945) war tatsächlich "ein schwerer Angriff":
- Ueber 1300 schwere Bomber
- Ueber 10 000 Stück 250 und 500 kg Bomben
- Ueber 25.000 Zivile Tote innerhalb von 48 Stunden
Das ist ein "schwerer Luftangriff". Das, was da in der Ukraine abgeht ist tragisch, und wir müssen es beenden.
Von "schweren Luftangriffen" durch die Russen kann in der Ukraine dennoch nicht gesprochen werden.
Das ist eine gezielte, gewünschte Uebertreibung der Medien.
(Bildquelle: Pixabay, n.Reg.lizenzfrei)