Am Aschermittwoch ... ist alles vorbei.

... Alkohol in jeder Form - ein massives Problem der europäischen Faschingszeit ...
Sie ist wieder Geschichte, die vielbesungene "Fünfte Jahreszeit". Gut, ich war jetzt noch nie ein Freund von dieser verordneten Fröhlichkeit. Aber ich meine, wem das gefällt, der soll die paar Wochen im Jahr geniessen.
Einer der Hauptgründe für meine überschaubare Begeisterung für die Fansacht liegt in einem Problem, das schon vor fünfzig Jahren deutlich mehr als ein Aergerniss darstellte: Es ist der exzessive, nicht selten hemmungslose Alkoholkonsum, der immer wieder Polizei und Rettungskräfte bindet. Ja, ich kenne die Argumente der Fasnächtler; alles nicht so schlimm, es wird vielerorts gesittet gefeiert, das sind ein paar bedauerliche Ausnahmefälle.

... die verordnete Fröhlichkeit ist nicht selten das Ergebnis eines deutlich zu hohen Alkoholkonsums ...
Nun, ganz so ist es nicht, auch während des Jahres spielt Alkohol in der Polizeistatistik eine herausragende Rolle. Wer weiss schon, dass
in der Schweiz jedes Jahr 22.000 Personen wegen Alkoholmissbrauch stationär behandelt werden müssen.
Ihr könnt euch selber ausrechnen, was für Kosten das für die Krankenkassen generiert. Wir werden eine Alkoholfreie Fasnacht nicht hinbekommen. Man erzählt uns davon, dass kleine Mengen an Alkohol "nicht schädlich" seien. Seltsamerweise mahnt man bei allen anderen Drogen, auch kleinste Mengen nicht zu konsumieren; die Gefahr, diese Mengen sukzessive zu erhöhen ist schlicht zu gross.
Das scheint bei Akohol nicht so zu sein. Nur spricht die ständig zunehmende
Anzahl an Alkoholkranken in der Schweiz - leider - eine völlig andere Sprache.
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